Ein hundegerechter Garten kann nur unter dem Motto „Abwechslung ist Trumpf“ stehen.

Das wichtigste für den Hund ist eine möglichst große zusammenhängende Rasenfläche zum Spielen und Rennen. Legen Sie bitte Beete nur im Bereich des Gartenrandes an. Sollte an Ihrem Grundstück eine Straße oder ein Weg vorbeiführen, so wird ihr Hund hier - eine eigene Rennstrecke unmittelbar am Zaun einrichten. Daher eignen sich für diesen Teil des Gartens nur unempfindliche Büsche oder Hecken als Bepflanzung.

Eine unterschiedliche Anpflanzung und auch naturnahe Verstecke, wie z. B. ein Holzstapel mit einer Überdachung, werden zu interessanten Schnüffelecken und werden durch den Hund gerne als Sitz- oder Liegeplatz angenommen. Es wäre trotzdem sinnvoll, eine Hundehütte im Garten aufzustellen, damit der Hund sich dort je nach Laune ungestört zurückziehen kann.

Fast alle Hunde buddeln für ihr Leben gern. In einem größeren Garten kann man dem Hund kleine Wühlecken einräumen, in einem kleinen Garten sollten Sie ihm eine mit Sand gefüllte Kiste anbieten. Um ihren Hund eine Freude zu machen, sollten Sie ihm immer genügend Spielzeug anbieten, z. B.: Bälle, Quietschtiere, Kauknoten usw.

Allerdings sollten Sie dem Hund von Anfang an die Tabuzonen des Gartens zeigen, so z. B. das Schwimmbad im Gartenteich, das durchstöbern von Beeten und des Komposthaufens.